SOCIAL MEDIA DETOX | Deshalb solltest du einen Monat ohne Social Media verbringen

Social Media tut uns nicht so gut, wie wir denken. Social Media Detox ist sehr wichtig für unsere mentale Gesundheit.

Auch wenn wir denken, dass das Connecten mit anderen Menschen nur positiv sein kann, so hat Social Media jedoch seine Tücken!

Durch einen Social Media Detox, also einen Entzug der Sozialen Medien, verändert sich so einiges.


In diesem Beitrag:

  • Was bedeutet Social Media Detox?

  • Warum solltest du Social Media detoxen?

  • Wie lange solltest du Social Media Detox machen?

  • Warum Scrollen wir so oft?

  • Social Media Detox Tipps zum Durchhalten

  • Können wir auf Dauer ohne Social Media leben?

  • Weniger Social Media ist mehr?

  • Social Media macht Stress

  • Social Media Detox im Alltag

  • Wie bemerkst du, dass du detoxen solltest?

  • Fazit


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Was bedeutet Social Media Detox?

Social Media Detox bedeutet, eine bestimmte Zeit auf die Nutzung der sozialen Medien zu verzichten. Dabei können wir entweder stundenweise tageweise wochenweise oder sogar monatsweise detoxen. Die sozialen Medien werden in dem Zeitraum nicht genutzt und wir werden weniger durch die beeinflusst.

Nicht nur das vergleichen mit anderen Menschen, auch der soziale Druck der Interaktion in den sozialen Medien ist heutzutage sehr hoch. Wer seinem Geist etwas Gutes tun möchte, verzichtet einige Zeit auf die Nutzung der Plattformen.

Welche Form des Social Media Detox wir für einen gewissen Zeitraum oder auf lange Sicht anwenden sollten, ist individuell.

Sich hin und wieder einer längeren Social Media Detox Kur zu unterziehen, kann jedoch nur Vorteile haben.

Warum solltest du Social Media detoxen?

Wer sich Social Meidia für einige Zeit entzieht, wird wieder selbstbewusster, glücklicher, achtsamer und stressfreier. Das Vergleichen mit anderen nimmt ab und die Selbstliebe nimmt zu.

Entscheiden wir uns dazu, für einige Zeit auf die sozialen Medien zu verzichten, bemerken wir schnell erste Anzeichen. Von nervösen Entzugserscheinungen bis chronischer Langeweile, kann alles dabei sein. Allein diese Tatsache, macht uns bewusst, dass Social Media mehr mit uns macht, als wir eigentlich möchten. Es macht uns scheinbar süchtig nach Kontent und Informationen. Wer nicht alle paar Minuten sein Handy checkt, hat bereits etwas verpasst.

So, oder so ähnlich geht es tausenden, sogar Millionen von Social Media Nutzern. Da sich unser Konsumverhalten mit der Zeit allmählich steigert, bemerken wir gar nicht, wie viel Zeit wir überhaupt am Handy oder am PC verbringen.

Die Social Media Falle schnappt zu.

Wie lange solltest du Social Media Detox machen?

Viele legen ihr Handy nicht mal für wenige Stunden aus der Hand. Die Sucht und der Kontrollzwang haben sie fest im Griff. Manche legen ihr Handy wenigstens mal Stundenweise oder für einen Handy freien Tag an die Seit, was bereits nicht schlecht ist.

Wer jedoch wirklich ernsthaftes Social Media Detox betreiben möchte und von allen positiven Effekten profitieren will, sollte alle Social Meida Zugänge für einen ganzen Monat meiden.

Hierzu können einfach die Apps für den Zeitraum von einem Monat nicht weiter verwendet werden.

Eine Social Media Pause von einer Woche ist jedoch auch schon sehr hilfreich. Die lange einmonatige Pause sollte jedoch jeder wenigstens ein mal in seinem Leben einplanen. Der Effekt ist einfach zu gut, um es nicht zu tun!

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Warum Scrollen wir so oft?

Gerade die Social Media Plattformen, die durch das endlose scrollen und den schnellen Content, unsere Aufmerksamkeit in der App halten, werden schnell zur Gewohnheit.

  • Werbepause? - Scrollen

  • Kaffeepause? - Scrollen

  • Wartezeit? - Scrollen

  • Badewanne? - Scrollen

  • Aufgewacht? - Scrollen

  • Toilette? - Scrollen

  • Mittagspause? - Scrollen

  • Zigarettenpause? - Scrollen

  • Langeweile? - Scrollen

  • Schlaflosigkeit? - Scrollen

Ist das wirklich eine gute Angewohnheit, die wir uns da zugelegt haben? Wie viel Zeit füllen wir damit und ist es das wert?

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Social Media Detox Tipps zum Durchhalten

Wer sich an die Nutzung von Social Media bereits sehr gewöhnt hat, greift oft zum Handy, ohne es zu registrieren. Die App wird wie von Geisterhand geöffnet und das Scrollen und liken startet. Ehe wir uns versehen, haben wir bereits einige Bilder geliked oder Kommentare geschrieben.

Es ist nicht einfach, bereits eingespielte Gewohnheiten abrupt zu ändern. Daher können wir uns einige Hilfsmethoden heranziehen, die uns beim Durchhalten helfen.

  • Apps deinstallieren

Wer die Social Media Apps ganz von seinem Handy deinstalliert, kommt weniger in Versuchung, die sozialen Medien aufzurufen. Nur wer installierte Apps hat, kann aus Gewohnheit Social Media nutzen. Sobald wir unser Handy jedoch in die Hand nehmen und bemerken, dass die aufzurufenden Apps nicht mehr installiert sind, können wir bewusst entscheiden, sie nicht neu zu installieren. Die Gewohnheit ist unterbrochen.

  • App Blocker installieren

Auch einen App Blocker kann uns dabei helfen, alte Gewohnheiten zu verändern. In diesen Apps können wir einstellen, ob und wann wir gewisse Anwendungen öffnen können. Dies ermöglicht es uns, die Apps auf dem Handy installiert zu lassen. Wir werden auch, wenn wir aus Gewohnheit Social Media öffnen, von dem App Blocker daran erinnert, dass wir die sozialen Medien nicht nutzen wollen. Natürlich hat die Sache nicht nur gute Seiten, denn das Ändern der App Block Einstellungen, geht relativ einfach. Bei wem ein App Blocker nicht ausreicht, sollten lieber in Betracht ziehen, die Apps komplett zu deinstallieren.


  • Lesezeichenleiste aufräumen

Auch in unserem Internet Browser auf dem Computer, können wir die Lesezeichen zu Social Media entfernen. So kommen wir nicht so schnell in Versuchungen, die sozialen Medien vom Computer aus aufzurufen. Zuvor sollten wir uns bei den sozialen Medien abmelden. Kommen wir dann in Versuchung und geben die URL im Browser ein, sind wir nicht direkt eingeloggt. Dies kann uns eine weitere Erinnerung sein, sich gar nicht erst einzuloggen.

  • Selbstbestimmt konsumieren

Wer immer nur schaut, was andere so machen, wir schnell zum Nachahmer und unglücklich. Leider haben wir oft verlernt herauszufinden, was wir selbst wollen und was anerzogen und nachgeahmt ist. Wieder selbstbestimmter zu leben und zu entscheiden, macht es sehr viel einfacher, auf Social Media zu verzichten. Wer sich von den Dogmen wie “man muss…”, “sowas kann man doch nicht….”, “das macht man halt so…” und beispielsweise “weil das meine Freunde/Familie/Kollegen/etc auch so machen…”, befreien möchte, sollte “Selbstbestimmt leben und entscheiden - Finde heraus was du wirklich willst” lesen. Sich über die eigenen Ziele, den Sinn hinter dem was wir tun und unserer Entscheidungsgewalt im klaren zu sein, macht uns nicht nur frei, sondern bringt uns auch weg vom zwanghaften Scrollen und Handy checken.

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  • Bücher und Ebooks

Wer der Gewohnheit aus Langeweile verfallen ist, sollte sich eine Alternative zulegen. So eignet sich beispielsweise ein Buch oder ein eBook auf dem Handy wunderbar, um seine Langeweile zu vertreiben. Egal ob die Werbepause oder das Warten im Wartezimmer, jede Form von Langeweile kann durch das Lesen von Büchern vertrieben werden.

Am besten kaufen wir uns hierzu ein Buch, dass uns ernsthaft interessiert und wenn möglich auch etwas sinnvollen Inhalt enthält. Romane lassen sich gut lesen, bringen uns im Leben jedoch nicht weiter. Sollten wir jedoch nur Romane lesen wollen, ist es immer noch besser, als ständig auf Social Media zu hängen. Inspiration für Bücher, die man lesen kann, findest du hier.

  • Blogs und Websiten

Ein weiterer Zeitvertreib ist das Lesen von Blogs und Webseiten. Finden wir ein Thema, bei dem wir uns schlauer machen möchten, können wir uns entsprechende Blogs und Webseiten raussuchen, die dieses Thema behandeln. So vertreiben wir nicht nur unsere Zeit, sondern bilden uns auch weiter. Die Inhalte auf Blogs und Webseiten sind meistens nicht langwierig und können sehr abwechslungsreich gewählt werden. Falls wir beispielsweise ungern Bücher lesen, ist dies eine gute Alternative oder Ergänzung.


  • Gehirnjogging

Wer seinem Verstand etwas Gutes tun möchte, beschäftigt sich viel mit Rätseln, Sudoku und Co. Auch viele Spiele Apps auf dem Handy bieten gute Unterhaltung und lassen unser Gedächtnis fit bleiben. Sie vertreiben uns die Langeweile und Tun unserem Gehirn gut. Alles, was mit viel Strategie und und Nachdenken gespielt wird, kann unter Umständen eine gute Abwechslung sein. Natürlich ist auch hier von einer kleinen Runde Sudoku zwischendurch die rede, nicht von stundenlangem Zocken.

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Können wir auf Dauer ohne Social Media leben?

Auch wenn es schwer zu glauben ist, gibt es heutzutage immer noch genug Menschen, die komplett auf Social Media verzichten. Viele entscheiden sich sogar nach der intensiven Nutzung von Social Media dazu, sich wieder abzumelden.

Wer die sozialen Medien gar nicht oder zu exzessiv nutzt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, sich abzumelden.

Social Media sollte uns Spaß machen und gut tun, nicht schlechte Gefühle vermitteln oder süchtig machen.

Wer nach einem Monat ohne Social Media die Plattformen nicht vermisst, kann beruhigt sein, sich einfach nicht wieder anmelden zu müssen. Niemand sollte denken, dass er aus sozialem Druck dort angemeldet sein müsse. Unser Leben geht auch weiter, wenn wir nicht mitbekommen, was dort vor sich geht. Das wirkliche Leben, findet schließlich in der Realität statt, nicht im Internet.

Wer ohne ein Social Media Detox überlegt, sich komplett aus den sozialen Medien abzumelden, der kann eine Social Media Detox Kur als Probelauf nutzen. Wer seinen Account in den sozialen Medien löscht, sich später jedoch umentscheidet, wird es wahrscheinlich bereuen. Daher ist der Test durch den Social Media Verzicht ein guter erster Schritt.

Weniger Social Media ist mehr?

Auch wenn die sozialen Medien dazu einladen, sich stundenlang dort aufzuhalten, ist es definitiv gesünder, dort weniger Zeit zu verbringen.

Das echte Leben findet draußen statt, nicht im Internet. Je mehr Zeit wir im Internet verbringen, desto weniger erleben wir das wirkliche Leben. Sich ständig Fotos oder Videos von anderen Menschen und deren Erlebnissen anzuschauen, stockt nicht unsere eigenen Erfahrungen auf.

Das Wertvollste, dass wir sammeln können, sind nämlich nicht Likes und Kommentare, sondern Erinnerungen. Erinnerungen an schöne Tage, die wir genossen haben, Erinnerungen an Stunden, in denen wir lauthals gelacht haben, Erinnerungen an Momente voller Liebe. Diese hautnahen Erfahrungen werden wir über die sozialen Medien nicht bekommen.

Wir können zwar Fotos von diesen Erinnerungen auf Social Media teilen und das ist auch voll okay, jedoch werden wir durch die Nutzung der sozialen Medien nicht das bekommen, was wir uns oft erhoffen. Sich Bilder von anderen Menschen anzuschauen, ersetzt einfach nicht die eigenen Erlebnisse.

Haben wir ein Problem damit, uns mit wenig Social Media oder generell wenig von etwas. zufrieden zu geben, hilft uns das Buch Mit wenig glücklich - Minimalismus ganzheitlich leben.

Video: Social Media Detox | 1 Monat ohne Social Media | Erfahrungen

Social Media macht Stress

“Hast du gesehen, was XY gepostet hat?”

Wer sich viel auf Social Media aufhält, hat auch oft seine Lieblings Creator, von denen man alles mitbekommen möchte.

So schauen wir abends vorm Schlafengehen noch die ganze Story von Frau XY und lesen die Beiträge von Herrn XY. Wir tun die Dinge, den wir tun möchten nicht, weil wir glauben, wir könnten etwas verpassen. Bei dem morgendlichen Kaffee, werden erstmal sämtliche Stories durchgeschaut, bis wir bemerken, dass wir uns schnell fertig machen müssen.

Social Media lenkt uns oft von den wichtigen Dingen im Leben ab und so entsteht Stress. Das Konsumieren des Contents, kann chronischen Stress verursachen, denn wir wollen nichts verpassen. Twitter, Facebook, Instagram, Snapchat, Tiktok und Co werden bis zum ermüden des Daumens oder der Augen, nach Neuigkeiten durchsucht. Die Angst etwas nicht mitkommen zu haben, kann so groß werden, dass wir das Konsumieren der sozialen Medien, statt unser eigenes Leben priorisieren.

Auch der soziale Druck, selbst etwas posten zu müssen, kann uns massiv unter Druck setzen. Wir möchten das schönste Foto posten, den tollsten Spruch schreiben und zur idealen Uhrzeit hochladen. Das alles setzt uns nicht nur unter Druck, sondern lässt Stress entstehen.

Wer noch mehr Stress aus seinem Leben verbannen möchte, kann sich mit Slow Living vermehrter auseinandersetzen. Einen Beitrag dazu findest du hier,

Social Media Detox im Alltag

Entscheiden wir uns nach einem längeren Social Media Detox Experiment dazu, auch im Alltag zu detoxen, können wir uns am besten genaue Pläne und Uhrzeiten Festlegen.

So sollte das Handy nach dem Aufwachen nicht genutzt werden. Die Zeit, in der wir in Ruhe im Tag ankommen, entscheidet viel über unser Wohlbefinden. Auch das ständige greifen zum Handy während der Arbeit oder dem konzentrierten Arbeiten an einem Projekt, sollte vermieden werden.

Hierzu können wir uns sehr gut angewöhnen, unser Handy nicht mehr in der Handtasche oder Hosentasche zu haben, sondern auf dem Schreibtisch, einer Kommode oder einem anderen Platz, der nicht so schnell zu erreichen ist.

Das Handy einfach mal zu Hause zu lassen, bringt auch sehr viel Ruhe in den Alltag. Vor allem die Aktivitäten, die uns Entspannung und Abwechslung in den Alltag bringen, können wir so besser genießen. Der Spaziergang mit dem Hund oder das Eis essen im Café mit der Freundin, sind gute Gelegenheiten.

Den App Blocker auch im Alltag zu verwenden, ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, wie wir weniger Social Media nutzen können. Die App überwacht unsere Nutzung uns sperrt Social Media entweder nach einer gewissen Nutzungsdauer, oder zu einer bestimmten Uhrzeit.

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Wie bemerkst du, dass du detoxen solltest?

Wer sehr oft zum Handy greift und sinnlos durch die Gegend scrollt, bemerkt, dass er seine Zeit verschwendet. Kommt dies nicht selten vor, so sollten wir uns überlegen, mal einige Zeit ohne Handy oder Social Media auszukommen.

Auch wenn wir bemerken, dass wir uns durch die Nutzung von Social Media nicht gutfühlen, ist es an der Zeit, für eine Weile auf die Sozialen Medien zu verzichten. Dies ist immer dann der Fall, wenn wir uns beispielsweise viel vergleichen und Schönheitsidealen nachjagen. Jedoch auch das Vergleichen durch Statussymbole und Erfolg, tut nicht gut.

Haben wir manchmal die Befürchtung, nicht alles mitbekommen zu haben? Glauben wir, dass wir etwas wichtiges verpassen, wenn wir Social Media nicht regelmäßig nutzen? Falls ja, sollten wir eine Pause einlegen.

Sind wir nicht achtsam genug im Alltag, können wir dies beispielsweise mit einem Achtsamkeitstagebuch trainieren. Ein passendes findest du hier.

Fazit

Wer sich mit der Nutzung von Social Media einen Gefallen tun will, sollte sie ehr gelegentlich nutzen und gut achtgeben, wie sie genutzt werden. Das Scrollen zu einer Gewohnheit werden zu lassen, ist weder gesund, noch sinnvoll. Lasst uns daher einfach wieder mehr Bücher lesen, kreativ werden oder etwas neues lernen.

Was denkt ihr, hat Social Media für Auswirkungen auf euch?

Alles liebe,

Alexandra


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Die Autorin

Alexandra Onken ist 1991 geboren, Mutter, Autorin, Künstlerin und Creator. Am liebsten schreibt sie über Slow Living, Organisation und Minimalismus, da Stressfreiheit und Zufriedenheit im Alltag und Beruf, ihr sehr am Herzen liegen. Mit “Freiheitsliebe leben” möchte sie anderen Menschen helfen, stressfrei, organisiert und frei zu leben.


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